Rechtsanwaltskanzlei Möller in Kooperation mit Rechtsanwälten Pitz, Bunde & Lobentanzer
 
 AktuellesAktuelles
 Telefon oder MailTelefon oder Mail
 Für die PresseFür die Presse
 QualitätQualität
 Kontakt und AnreiseKontakt und Anreise
 ErstberatungErstberatung
 ProjekteProjekte
 Im Spiegel der MedienIm Spiegel der Medien
 Links und ServiceLinks und Service
 SuchenSuchen
 Newsletter & ExtrasNewsletter & Extras
 BenefizBenefiz
 ImpressumImpressum
Die Arbeits­schwer­punk­te von EDIFICIA Rechts­anwälte:
Arbeitsrecht
Ihr Spezialist:
Bertrand Prell
Tel. 069 17088220
Ausländerrecht
Wir empfehlen:
Fikri dbe Kascho
Tel. 069 17088240
Bahnlärm
Ihr Spezialist:
Matthias Möller
Tel. 08000 66 3553
Bankrecht
Ihr Spezialist:
Bertrand Prell
Tel. 069 17088220
Baugenehmigung
Ihr Spezialist:
Matthias Möller
Tel. 08000 66 3553
Baumängel
Ihr Spezialist:
Bertrand Prell
Tel. 069 17088220
Energie
Ihr Spezialist:
Matthias Möller
Tel. 08000 66 3553
Fluglärm
Ihr Spezialist:
Matthias Möller
Tel. 08000 66 3553
Forderungseinzug
Ihr Spezialist:
Bertrand Prell
Tel. 069 17088220
Gewerberecht
Ihr Spezialist:
Matthias Möller
Tel. 08000 66 3553
Immissionsschutz
Ihr Spezialist:
Matthias Möller
Tel. 08000 66 3553
Kommunalrecht
Ihr Spezialist:
Matthias Möller
Tel. 08000 66 3553
Lärm
Ihr Spezialist:
Matthias Möller
Tel. 08000 66 3553
Landwirtschaft
Ihr Spezialist:
Matthias Möller
Tel. 08000 66 3553
Natur
Ihr Spezialist:
Matthias Möller
Tel. 08000 66 3553
Rechtsamt
Ihr Spezialist:
Matthias Möller
Tel. 08000 66 3553
Stiftung gründen
Wir empfehlen:
Inge Lohmann
Tel. 069 170 88200
Strafrecht
Wir empfehlen:
Fikri dbe Kascho
Tel. 069 17088240
Straßenlärm
Ihr Spezialist:
Matthias Möller
Tel. 08000 66 3553
Testament
Wir empfehlen:
Inge Lohmann
Tel. 069 170 88200
Vermögensnachfolge
Wir empfehlen:
Inge Lohmann
Tel. 069 170 88200
Windenergie
Ihr Spezialist:
Matthias Möller
Tel. 08000 66 3553
 E-Mail an AutorIn ...  Weiterempfehlen... Eintragen bei  Twitter Facebook  
Privater Stromerzeuger als Unternehmer .
Einnahmen aus der Stromerzeugung eröffnen Vorsteuerabzug

Der BFH hat Vorsteuerabzug aus der Anschaffung eines in einem Einfamilienhaus betriebenen sog. Blockheizkraftwerks gewährt.

1. Der Fall

Im zugrunde liegenden Fall ließ der Kläger, ein Lokführer, in sein von ihm und seiner Familie genutztes Einfamilienhaus ein sog. Blockheizkraftwerk einbauen. Ein Blockheizkraftwerk dient der gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme in einem Gebäude (sog. Kraft-Wärme-Kopplung). Dabei wird mit einem Verbrennungsmotor zunächst mechanische Energie erzeugt und diese dann durch einen Generator in Strom umgewandelt. Die anfallende Abwärme des Generators und des Motors wird unmittelbar vor Ort zum Heizen des Gebäudes und für die Warmwasserbereitung in dem Gebäude verwendet. Der selbsterzeugte Strom wird in der Regel insoweit in das öffentliche Netz eingespeist, als er nicht in dem Gebäude verbraucht wird. Der Kläger lieferte 80% des mit dem Blockheizkraftwerk erzeugten Stroms aufgrund eines auf unbestimmte Zeit geschlossenen Vertrages an ein Energieversorgungsunternehmen; den Rest verbrauchte er selbst.

Das Finanzamt versagte den Vorsteuerabzug aus der Anschaffung des Blockheizkraftwerks mit der Begründung, der Kläger sei kein Unternehmer, weil er mit der Anlage maximal ca. 1.800 € im Jahr an Einnahmen erzielen könne; unterhalb einer Einnahmengrenze von 3.000 € könne nicht von einer unternehmerischen Tätigkeit ausgegangen werden.

2. Die Entscheidung des Bundesfinanzhofes

Der BFH hat die Unternehmereigenschaft für einen privaten Stromerzeuger bestätigt und Vorsteuerabzug gewährt.

Ein in ein Einfamilienhaus eingebautes Blockheizkraftwerk, mit dem neben Wärme auch Strom erzeugt wird, der ganz oder teilweise, regelmäßig und nicht nur gelegentlich gegen Entgelt in das allgemeine Stromnetz eingespeist wird, dient der nachhaltigen Erzielung von Einnahmen aus der Stromerzeugung. Eine solche Tätigkeit begründet daher – unabhängig von der Höhe der erzielten Einnahmen – die Unternehmereigenschaft des Betreibers, auch wenn dieser daneben nicht unternehmerisch tätig ist. Der Vorsteuerabzug aus der Anschaffung des Blockheizkraftwerks ist unter den allgemeinen Voraussetzungen des § 15 UStG zu gewähren.

Urteil des BFH vom 18.12.2008, Aktenzeichen: V R 80/07

3. Der Rat

Die Entscheidung eröffnet Betreibern auch kleiner Energieanlagen, deren Überschuß ins Stromnetz ein gespeist wird, einen Steuervorteil. Sie können die für die Anlage, deren Installation und Wartung gezahlte Vorsteuer vom Finanzamt erstattet bekommen. Das mindert die Kosten ihrer Energieerzeugung. Ein Vorteil für die Betreiber von Blockheizkraftwerken, aber auch von Photovoltaik- Anlagen.

.
Inhaltlich verwandte Dokumente und Internet-Seiten:
   
Verwandte Dokumente / Beiträge:
Thaut Images © www.fotolia.de
   Genug Strom für alleGenug Strom für alleGenug Strom für alle  [2009-01-30 18:58]
Nach einer aktuellen Prognose des Bundesverbands Erneuerbare Energie werden erneuerbare Energien 2020 fast die Hälfte des deutschen Strombedarfs decken. Kohlekraftwerke werden überflüssig.
   Artenschutz contra Wind­ener­gieArtenschutz contra Wind­ener­gieArtenschutz contra Wind­ener­gie  [2006-04-23 08:55]
An dem öffent­lichen Belang des Schut­zes einer be­stimm­ten Vogel­art (hier: Rot­milan) kann die Errich­tung eines bevor­zugt im Außen­bereich zuläs­sigen (Bau-)Vor­ha­bens (hier: Wind­kraft­anlage) nicht nur inner­halb aus­gewie­sener oder fakti­scher Europä­ischer Vogel­schutz­ge­biete scheitern.
   Windenergieanlagen im Konflikt zwischen Klima- und LandschaftsschutzWindenergieanlagen im Konflikt zwischen Klima- und LandschaftsschutzWindenergieanlagen im Konflikt zwischen Klima- und Landschaftsschutz  [2002-12-17]
Der Sachverhalt Das Bundesverwaltungsgericht hat heute zu der Frage Stellung genommen, nach ...
pio
   Nächtliche Lärm­belästi­gungen stop­pen Wind­ener­gie­anlageNächtliche Lärm­belästi­gungen stop­pen Wind­ener­gie­anlageNächtliche Lärm­belästi­gungen stop­pen Wind­ener­gie­anlage  [2007-09-03 07:59]
Verstärkter Schutz der Wohnimmobilie gegenüber gewerblichen Nachtlärm
Verstärkter Schutz der Wohn­immo­bilie gegen­über gewerb­lichen Nacht­lärm.
Kom­men­tar zu einer neuen Ent­schei­dung des Bundes­verwal­tungs­gerichts.
Dokumente/Seiten außerhalb dieser Internetpräsenz:
    [ Keine ]