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Lärmim­mis­sio­nen von Wind­kraft­an­lagen .

Wer in Außenbereichen von Städten wohnt, muss eine höhere Lärmbelästigung durch Windräder hinnehmen als Menschen in reinen Wohngebieten. Diese nicht überraschende Feststsellung enthalten vier Urteile des Oberverwaltungsgerichtes (OVG) für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster (Az.: 7 A 2127/00 u. a.). Das OVG wies Klagen gegen die Genehmigung einer Windkraftanlage wegen Lärmbelästigung im Märkischen Kreis zurück. Die Revision zum Bundesverwaltungsgericht wurde nicht zugelassen.

Die Urteile enthalten nach Angaben des OVG erstmals die Anforderungen an die technischen Details, die einer Lärm-Prognose der Windkraftanlagen vor deren Baugenehmigung zu Grunde liegen müssen. Die Baugenehmigungsbehörde müsse vor der Genehmigung prognostisch ermitteln, ob der lauteste Betrieb der Anlage bei höchster Leistung den Schwellenwert einhalte.

Bei der Bestimmung der Schwellenwerte folgte das OVG den Vorgaben der TA Lärm. Die sieht für die vorherrschenden allgemeinen Wohngebiete (§ 4 BauNVO) einen Nachtwert von 40 dB(A) vor. Hat die Gemeinde im Bebauungsplan ausnahmsweise ein "reines Wohngebiet" (Planzeichen "WR") festgesetzt oder sind einem unbeplanten Wohngebiet außer Freiberufler keine Büros anderer Gewerbetreibender oder Gaststätten etc. vorhanden, sinkt der Nachtwert an der Außenwand auf zulässige 35 dB(A).

Mehr Lärm darf den im baurechtlichen Außenbereich liegenden Wohnhäuser mit 45 Dezibel (A) in der Nacht zugemutet werden.

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