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Blockverdichtung nur bei aktiven Lärmschutz .

Die Rheinische Post berichtete am 25. Februar 2010 über die Strategie der Bahn, mit einer Verkürzung des Blockabstandes erst mehr Güterzüge ohne aktiven Schallschutz über die Hollandstrecke zu schicken, um die Ansprüche der Anwohner auf Schallschutz dann später unter Hinweis auf eine „plangegebene Lärmvorbelastung“ abzuweisen.

"Die Bahn will die Vorherbelastung durch Lärm hochfahren, um beim endgültigen Lärmschutz weniger tun zu müssen." fasst Hans-Georg Haupt, Technischer Dezernent im Hamminkelner Rathaus, die Pläne der Bahn zusammen.

Dem hatte Rechtsanwalt Möller-Meinecke am 23. Februar 2010 die Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes entgegengehalten, daß eine Kapazitätserhöhung eine wesentliche bauliche Änderung sei und aktive Schallschutzmaßnahme erfordere. Wenn die Bahn dies verweigere, könnten die Städte und die lärmbetroffenen Bürger dagegen klagen.

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