Fach-Forum Immissionsschutz

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   „Gift­müll für den Woh­nungs­bau – Der Recyc­ling-Skandal“ „Gift­müll für den Woh­nungs­bau – Der Recyc­ling-Skandal“ „Gift­müll für den Woh­nungs­bau – Der Recyc­ling-Skandal“   von: RA Möller-Meinecke [2015-07-27]
Das Reporter-Team von "Exclusiv im Ersten" deckte jetzt einen Um­welt­skandal auf, der zu einem der größten der Republik werden könnte.

Das Reporter-Team von "Exclusiv im Ersten" deckte jetzt einen Umweltskandal auf, der zu einem der größten der Republik werden könnte. Es geht um gefährliche Stoffe, die in Baumaterialien verarbeitet wurden: Krebserzeugende künstliche Mineralfasern, aber auch schwermetallhaltige Abfälle aus der Glasindustrie. Das Ganze erinnert an den Asbestskandal. Die Reportage fragt, ob die Gifte etwa in Deckenplatten möglicherweise schon zahlreiche Menschen krank gemacht haben.

Die Staatsanwaltschaft hat gegen den ehemaligen Chef von Woolrec Edwin Fritsch und gegen einen Gutachter der Firma, dem im Landesdienst stehenden und Professor Stefan Gäth, inzwischen Anklage erhoben. Dieser Gutachter war Mitglied des hessischen Technologiebeirates und muss sich verantworten.

Mit der Firma Woolrec in Braunfels (Lahn-Dill) hatte sich auch der Landtag beschäftigt. Der mittlerweile geschlossene Betrieb hatte krebserzeugende künstliche Mineralfasern zu einem angeblich harmlosen Produkt recycelt. Mit dieser Idee begeisterte das Recycling-Unternehmen frühere Umweltminister wie Sigmar Gabriel (SPD).

Dem Regierungspräsidium Gießen als Aufsichtsbehörde wurde eine lange Untätigkeit vorgeworfen. Auch der ARD-Bericht klagt ein Versagen der staatlichen Aufsichtsbehörden bei der Kontrolle des Umgang mit den gefährlichen Abfallstoffen an. So waren die Mitarbeiter der Firma Woolrec oft schon vor Eintreffen der Kontrolleure des Regierungspräsidiums Gießen informiert und konnten Beweismittel beseitigen.

Dabei sind die Umweltbehörden jetzt bundesweit zur Aufklärung gefordert: In welche Produkte wurden die krebserzeugenden künstlichen Mineralfasern und die schwermetallhaltigen Abfällen verarbeitet? Geht von Produkten der Firmen Wienersberger oder Knauf eine Gefahr für Mitarbeiter, Baustoffkunden, Häusle-Bauer aber auch für Mieter durch Deckenplatten aus?

EDIFICIA Rechtsanwälte beraten bereits Käufer und Nutzer der in Verdacht stehenden Bauprodukte. Das Fazit ihrer rechtsgutachterlichen Prüfung:

Wer haftet für Schädigungen der Gesundheit ?
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