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Medienspiegel / Fürther Nachrichten:
Erhöhung der Kompromißfähigkeit bei der Trassenwahl .
Gegner des S-Bahn-Verschwenks hoffen

Das Aktionsbündnis «S-Bahn ohne Verschwenk« http://www.pro-s-bahn.fuerth.org/ engagiert sich für eine umweltverträgliche Trasse der S-Bahn Nürnberg–Erlangen-Forchheim. Die Fürther Nachrichten berichten am 22. Februar über ein Referat des Bundestagsabgeordneten Toni Hofreiter:

«Solche Nahverkehrsprojekte werden in der Regel nicht gegen den Willen der betroffenen Kommunen durchgesetzt«, erklärte Hofreiter und schob noch einen wichtigen Nebensatz hinterher: «Wenn sie so geschlossen auftreten wie in diesem Fall Fürth.« Sollten Bahn, Bundes- und Landesregierung jedoch entgegen dieser Erwartung nicht einlenken, helfe nur eines: Zu klagen oder zumindest glaubwürdig damit zu drohen.

Mit dem bundesweit bekannten Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Matthias Möller-Meinecke, nannte der grüne Parlamentarier auch gleich einen passenden Rechtsbeistand beim Namen. Der sei zwar nicht billig, «aber er erhöht die Kompromissfähigkeit der Gegenseite ganz erheblich«, so Hofreiter. Sich auf die Vernunft der Bahn AG zu verlassen, ist für ihn dagegen wenig Erfolg versprechend: «Die Bahn profitiert ganz stark vom Bau. Ob da hinterher Leute einsteigen, ist denen wurscht.«

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